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Das Inselreich der Philippinen mit 7.107 Inseln am Rande Ostasiens ist ein (noch) ziemlich unentdecktes Reiseland, das dem Besucher eine Reihe exotischer Reize und eine märchenhaft tropische Landschaft bietet. Strände unter einer ewig lachenden Sonne, majestätische Berge und fast undurchdringliche Dschungel bieten einen echten Erlebnisurlaub. Bei meinen mehrfachen Reisen auf die Philippinen konnte ich mich selbst davon überzeugen. Das Klima ist durchweg während des ganzen Jahres mild und sehr gut verträglich. Charakteristisch ist eine konstante Verteilung der Temperatur, des Niederschlags und der Luftfeuchtigkeit. Davao ist frei von Taifunen und durch eine Reihe von Bergen - u.a. dem Mt.Apo mit 2.955 m die höchste Erhebung auf den Philippinen - geschützt.1966 wurde beispielsweise mit 27,3°C die niedrigste Temperatur (im Durchschnitt sind es 32°C) bei einer Niederschlagsmenge von 1057,1 mm gemessen. Die Sommerzeit beginnt im März und die regnerische Jahreszeit im Juli (Monsun). Tagsüber ist es relativ heiß und nachts kann es sich manchmal abkühlen, so daß dem Besucher eine dementsprechende Kleidung anzuraten ist. Außerdem sollte bei längerer Abwesenheit von der Unterkunft der Regenschirm keinesfalls vergessen werden, da plötzlich aufkommender Regen nicht ungewöhnlich ist. Davao City auf Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen (nach Luzon mit der Hauptstadt Metro Manila) ist mit rund 970.000 Einwohnern auch die zweitgrößte Stadt der Inselrepublik. Die Region Davao, eine der am schnellsten wachsenden Gebiete des Landes, besitzt eine hervorragende Infrastruktur und besteht aus den Provinzen Davao, Davao del Sur, Davao Orientale, Compostele Valley, Surigao del Sur und (Süd-) Cotabato sowie den Städten Davao City, General Santos, Tagum und Island Garden City of Samal (vormals Babak und Pena Plata) auf Samal Island, einer in der Bucht von Davao gelegenen Insel, die von Davao City in 15 min. per Schiff zu erreichen ist. Das Straßennetz von DavaoCity beträgt 1.310 km und ist durch den philippinisch-japanischen friendship-highway mit den wichtigsten Punkten der Philippinen verbunden. Überlandbusse befördern Passagiere und Güter innerhalb von 48 Stunden in die Metropole Manila (und zurück). Davao City ist die erste Stadt auf den Philippinen, die Funk-Taxen unterhält. Darüber hinaus verkehren sog. Jeepneys (Kleinbusse) in großer Anzahl auf allen städtischen Routen und zum größten Teil auch in die Randbezirke. Die Fahrtstrecke ist jeweils am Fahrzeug abzulesen, exakte Haltepunkte gibt es nicht und gehalten wird auf Hand- bzw. Klopfzeichen. Mittlerweile hat der Straßenverkehr die Dichte Manilas eingeholt. Verkehrsampeln gibt es so gut wie gar nicht, die "rechts-vor-links-Regel" ist gänzlich unbekannt und gegenseitige Rücksichtnahme ist oberstes Gebot. Daß es hierbei nicht zum Verkehrskollaps kommt ist schon bewundernswert und fasziniert mich immer wieder. Dem Philippinen-Reisenden wird eine Vielzahl an Speisen und Getränken geboten. Neben unzähligen einheimischen Genüssen erwarten den Gast koreanische, japanische, chinesische und andere asiatische sowie auch italienische, französische und deutsche Speisen. Erwähnenswert sind vor allem die große Auswahl an fangfrischen Fischen und die exotischen (aber auch allseits bekannte) Früchte, wie coconuts, bananas, mangoes, lanzones, mangosteen, marang, jackfruit, pomelo, rambutan und papayas. All diese wohlschmeckenden und erfrischenden Köstlichkeiten haben die Philippinen im Überfluß. Eine "fruchtige" Besonderheit hat überdies Davao zu bieten: die Durian - lokal benannt als Frucht der Götter, die höllisch stinkt und himmlisch schmeckt. dieser fast kürbisgroßen mit Stacheln besetzten Frucht wurde sogar in Davao ein Denkmal gesetzt. Auch das Nachtleben kommt in Davao nicht zu kurz. Vom einfachen Lokal bis zu den High-Tech-Karaoke-Bars; über Discotheken, Tanzlokalen (Ballroom-Dancing mit und ohne Live-Music) und schließlich den vielen Nightclubs mit "einschlägigen" Programmen ist alles vertreten. Und das alles zu erschwinglichen Preisen (im Gegensatz zu Metro Manila). In Davao City sind mehr als 40 Banken und eine Reihe von Finanz- und Anlageinstitute ansässig. Neben dem normalen Zahlungsverkehr werden natürlich auch die wichtigsten internationalen Finanztransaktionen abgewickelt. Die philippinische Währung ist der Peso (piso), internationale Bezeichnung: PHP |